Baobab – gesund Essen vom Baum Afrikas

Baobab-Bäume sind beeindruckend, mit ihrer ungewöhnlichen Gestalt – dem dicken Stamm, der viel Wasser speichert, so viel, dass in manchen Dörfern Afrikas im ausgehöhlten Stamm kleine Zisternen angelegt werden; der Baum hat ein Blätterdach, das über 20 Meter Durchmesser entwickeln kann. Baobab-Bäume können enorm alt werden – mehrere tausend Jahre. Heimisch ist der Baum in der afrikanischen Savanne – und dort wird er für die Gesundheit ebenso wie zur Ernährung genutzt.

Baobab-Bäume blühen erstmalig im Alter von 20 Jahren, und dann das ganze Jahr über, unabhängig von Wetter und Jahreszeiten. Fünf bis sechs Monate nach der Blüte entwickeln sich Früchte mit einer harten hölzernen Schale, drinnen mehrere Samen, umgeben von einem pulverigen weißen Fruchtfleisch. Dieses Fruchtfleisch wurde vom Baum selbst getrocknet – er entzieht den Früchten das Wasser.

Baobab-Bäume werden auch als „Lebensbäume“ bezeichnet. Tiere ernähren sich von seinen Blättern, Blüten und Früchten. Menschen nutzen ihn ziemlich umfassend, für Nahrung, Kleidung, Medikamente oder als Wasserquelle. Der riesige und oft ausgehöhlte Stamm bietet Schutz vor Unwettern oder anderen Gefahren der Savanne. Der Baum wächst trotz eines ausgehöhlten Stammes weiter und trägt Früchte.

Baolo ist eine gemeinnützige GmbH, die Baobab-Produkte herstellt und vertreibt. Bei den Zutaten für die Produkte wird darauf geachtet, dass die Partner ökologisch und sozial nachhaltig wirtschaften. Von Anfang an wurden direkte und faire Handelsbeziehungen zu Partnern in Afrika aufgebaut, um vor allem Kleinbauern-Kooperativen zu stärken. Mit ihren Gewinnen begünstigen sie unmittelbar die Dorfgemeinschaften und Familien, deren Bäume genutzt werden.

Die Gründer der Baobab Social Business gGmbH, Halima und Andreas Triebel, sind Eltern von 5 Kindern und leben in München. Im Jahr 2001 gründeten sie den gemeinnützigen Verein „Baobab Family e. V.“; der Schwerpunkt des Vereins liegt in der Hilfe zur Selbsthilfe für Straßen- und Waisenkinder in Kenia.

Wir haben Baobab-Produkte ausprobiert. Konfekt mit Baobab schmeckt lecker – ob mit Kakao und Datteln, oder mit Mango, Kokos und Datteln, oder mit Cashew, Erdmantel und Datteln. Was so der ganz typische Baobab-Geschmack dabei ist, wissen wir nicht so ganz genau – vielleicht ist das die leicht erdige Grundnote. Aber Gesund soll ja alles sein. Das Baobab Öl schmeckt einfach anders als alles, was man so an Öl gewohnt ist. Das schmeckt wie Afrika, so unser erstes Statement beim probieren – im Geruch wie auf der Zunge so ein wenig, wie wenn man in einem Afrika-Shop einkaufen geht. Erdig, ein wenig nach Holz, oder nach Wurzeln wie Yams und Maniok, ein wenig nussig – gibt einem Salat eine ganz andere Note, intensiv, aber nicht unangenehm, und vor allem ziemlich ungewöhnlich. Die ganzen Baobab-Früchte haben wir noch nicht geknackt, jetzt wird erst noch einmal das Baobab-Pulver eingesetzt.

Weitere Infos und Online-Shop

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