Süßkartoffeln – regional, lecker, vielseitig

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Süßkartoffeln heißen sie, sind wie die Kartoffeln Nachtschattengewächse, aber eigentlich sind es Ackerwinden, die oberirdisch aussehen wie all das, was Gärtner gerne ausrupfen, wenn es die Zäune hochwuchert und eigentlich doch recht schön blüht. Aber die Knollen werden bei uns immer beliebter, weil sie so vielfältig verwendbar sind und eine Geschmacksalternative zur Kartoffel bieten. Nebenbei: 89 % des täglichen Bedarfs an Vitamin A werden bereits mit 100 Gramm Süßkartoffeln abgedeckt.

Was bei uns in den Gemüseläden oder Supermärkten an Süßkartoffeln verkauft wird, hat so gut wie immer eine lange Reise hinter sich, kommt vorwiegend aus China (weltweit mit riesigem Abstand von anderen größter Produzent), Nigeria, Tansania und den USA – und somit weiß man nicht sonderlich gut, wie angebaut wurde.

Wir haben eher zufällig eine Bezugsquelle entdeckt, über unsere „Lieblingsplattform“ Pielers – ein Team, das für einen Hersteller an einer Erntemaschine für Süßkartoffeln arbeitet und in diesem Rahmen auf einer landwirtschaftlichen Fläche in Düsseldorf-Meerbusch Süßkartoffeln anbaut.

Auf dem Feld wachsen Süßkartoffeln der Sorte Beauregard, eine klassische Sorte mit sehr schmackhaften Knollen. Das sind längliche, an den Enden spitz zulaufende, außen ziemlich dunkelrote und manchmal auch in sich verwundene Knollen. Das Fruchtfleisch ist intensiv orangefarbig, bleibt nach dem Kochen oder Backen auch so. Angebaut wird ohne Chemie, so dass die Knollen nicht immer perfekt aussehen, aber so wachsen und dann auch so schmecken, wie sie sollen.

Mit den Süßkartoffeln kann man in der Küche so ziemlich vieles machen: dünne und dicke Chips, Kartoffelbrei, Backkartoffeln, Kartoffelknödel, Kartoffelpuffer, Auflauf, Ofenkartoffel, Salat und mehr. Wer lieber Süßspeisen mag, macht daraus Muffins oder backt eine Alternative zum bekannten Rüblikuchen. Da die Süßkartoffeln roh ebenso wie gekocht essbar sind, entsteht eine noch größere Vielfalt bei den Verwendungsmöglichkeiten. Wer zu lange kocht, hat auf jeden Fall einen schönen gelben Brei; und passiert man diesen durch ein Sieb, ist es Babybrei, der nicht mal gesüßt werden muss.

Angebaut werden die Süßkartoffeln von farmlab.one.

Informationen und Bestellung …

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