Mandeln aus Andalusien

Die Geschichte von sehr leckeren Mandeln, die bei uns einen „Stammplatz“ gefunden haben, beginnt mit einer kleinen Abneigung und einem Zufall. Irgendwie störten wir uns daran, dass bei Mandeln so häufig Kalifornien als Herkunftsgebiet drauf steht. Und der Zufall, dass ich – keine Ahnung auf welchem Weg – die Info erhalten habe, dass sich zwei junge Leute namens Anna und Luis vorgenommen haben, qualitativ gutes Olivenöl und Mandeln in Spanien zu erzeugen oder zusammen mit kleinen Erzeugern in Österreich und Deutschland zu vertreiben.

Eine kurze Recherche erbringt, dass die beiden mit ihren Vornamen „Anna y Luis“ und ihren Produkten bei Facebook vertreten sind. Kontakt aufgenommen, und direkt gibt’s eine sehr persönliche nette Rückmeldung, wie wenn man sich seit Jahren schon kennen würde.

Braucht man Mandeln, sagt man immer gerne: Nüsse kaufen oder bestellen. Aber im Gespräch mit Luis kommt schnell die Info, dass Mandeln eben keine Nüsse sind, sondern nur so ein wenig ähnlich – Mandeln sind Kerne einer Frucht. Und Mandelbäume gehören zu den Rosengewächsen, wie Pfirsiche und Aprikosen – man lernt eben nie aus.

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Die Mandeln von Anna und Luis kommen aus Andalusien, aus dem Hochland vor der Sierra Nevada in der Provinz Granada. Die Bäume wachsen auf einer Höhe von über 1.000 Metern. Die Mandeln, die aktuell bei uns angekommen sind, stammen von einer Familie aus dem Ort, in dem Anna und Luis auch Mandeln anbauen – wir wollten geknackte Mandeln, und so weit waren Anna und Luis bei unserer Bestellung noch nicht. Von den beiden gabs nur Nüsse in der Schale; sie sind erst am knacken, was ja bei Mandeln bekanntlich ziemlich stressig ist. Wir bestellen, und ein paar Tage später kommt unser Paket an – reingepackt haben die beiden wie schon bei der vorhergehenden Bestellung auch eine handvoll Kerne mit Schale von den eigenen Bäumen, zum probieren.

Natürlich fehlt jetzt noch ein Geschmacks-Kommentar zu den „Nüssen“. Bei uns ist jetzt die vierte Kilo-Packung aufgemacht, die wir von den beiden haben. Alle Mandeln, die wir bisher gegessen haben, waren die Besten, die wir bisher je hatten. Voller Mandelgeschmack, nussig und knackig, überhaupt nicht trocken oder gar muffig, einfach lecker. Braucht man etwas Mandelmehl zum backen oder kochen, kommen einfach Mandeln in die Mühle, und schon beim mahlen hat man vollen Mandelduft. Für diejenigen, für die das wichtig ist (für uns wäre das nicht entscheidend): In den Tüten ist kein Bruch und Bröckel, es sind lauter schöne ganze Mandelkerne. Diese (und auch Öl) gibt es immer so lange, wie der Vorrat reicht.

Informationen über „Anna y Luis“ gibt es auf Facebook, wo man sich direkt an die beiden wenden kann, weitere Infos erhält und natürlich auch bestellen kann.

Hier geht es direkt zu „Anna y Luis“ …

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