Pyramiden-Salz – Erlebnis für die Sinne

Immer noch weit verbreitet ist die Ansicht „Salz ist Salz“ – würzt, rundet Speisen ab, macht den Geschmack intensiver. Noch wenig durchgesetzt hat sich das Wissen, dass man besser auf die chemischen Rieselhilfen verzichten sollte, die so ziemlich jedem Salz beigefügt sind. Ein gutes Image hat das rosarote Himalaya-Salz. Aber so richtig durchgesetzt hat es sich noch nicht, dass man mit unterschiedlichen Salzen Aromen sehr verschieden entfalten, abwechslungsreiche Geschmackserlebnisse schaffen, und selbst bei identischen Grundprodukten tatsächlich Geschmacksunterschiede herausholen kann.

Wie kaum ein anderes Salz eignet sich Pyramiden-Salz für neue Geschmackserlebnisse. Es ist ein sehr feines, dünnblättriges Salz, viele der Kristalle geformt wie kleine Pyramiden, geradezu ideal, wenn es fein auf Salate, Fisch, Fleisch, Gemüse oder was man immer damit würzen möchte, gestreut wird. Die Unterschiedlichkeit der Kristalle sorgt dafür, dass jeder Bissen anders schmeckt – es entsteht Vielfalt. Die Kristalle lösen sich weitgehend auf, schaffen Akzente; die wenigen größeren Kristalle knuspern beim Essen, ohne irgend etwas zu versalzen.

Pyramiden-Salz entsteht in einem aufwendigeren Verfahren. Meerwasser wird wie bei der gewöhnlichen Meersalzproduktion in Becken verdunstet, die Salzsole wird in Siedepfannen erhitzt. An der Oberfläche der Sole entstehen kleine Salzwürfel, die sich zum Teil an den Kanten zusammenschließen und kleine viereckige Hohlpyramiden bilden, die abgeschöpft und getrocknet werden.

Mit dem Pyramiden-Salz kann man getrost das große Salzen beim Kochen weg lassen – man sollte vorab höchstens ein wenig anwürzen. Man kann auf den Einheitsgeschmack verzichten, der mit üblichem Streusalz entsteht, ob bei Soßen oder Marinaden oder Pürees oder was auch immer. Gesalzen wird nachher – es werden schmackhaft Akzente gesetzt, Einheitsgeschmack vermeidend, und das Pyramidensalz ist sogar dekorierend.

Die meisten Pyramiden-Salze kommen aus Indien, einige auch aus Zypern. Wir nehmen gerne dasjenige aus Zypern. „Normal“ ist es das weiße Salz, genau so salzend aber dekorativer ist das schwarze Salz, bei dem ein wenig Aktivkohle mit drin ist.

Im Handel ist das Salz noch wenig zu finden; einige wenige Bio-Läden führen es, eher sind es jedoch arabische Gewürzläden. Wir haben einen kleinen Bio-Versand entdeckt, bei dem man es bestellen kann.

Weitere Infos und Online-Shop

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